Archive for the 'Uncategorized' Category

Jan 06 2010

Haydn in Aschaffenburg (in German)

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Main-Echo, Aschaffenburg, 3.11.2009
Mythos Genie trotz mancher Instant-Sonate

Anekdotenkonzert:
Der Budapester Pianist Geoffrey Thomas in der Aschaffenburger Christuskirche auf
den Spuren Joseph Haydns

Aschaffenburg. „Wie zum Teufel haben Sie das geschrieben, Haydn?“ fragte Geoffrey Thomas ein ums andere Mal in seinen kleinen Szenen, die er zum Lebenslauf des großen Musikers und Komponisten zusammensetzte. Denn nicht historische Fakten standen im Zentrum des Programms „Joseph Haydn – Leben in Noten und Anekdoten“ in der Aschaffenburger Christuskirche, sondern die Frage nach dem musikalischen Genie, das der Budapester Pianist mit den amerikanischen Wurzeln in wenigen Einzelsätzen aus den Sonaten Haydns anklingen ließ. Ein amüsantes Spiel um Musik und ihren Schöpfer.
Fürst Esterházy mit dem Gebaren des Oligarchen Roman Abramowitsch? Haydn als Straßenmusiker in der U-Bahn? Und dann als Pop-Star in London? Da wurde nichts ausgelassen, um die Musikerexistenz plastisch und dennoch mit wenigen Requisiten zu schildern.

Der zum dritten Mal in Aschaffenburg gastierende Geoffrey Thomas hat für sich eine kreative Nische aufgetan: „Theater of Music“, eine Mischung aus Spielszenen und Musikeinlagen, die den kreativen Prozess von Händel, Mozart oder hier Haydn in ihrer historischen Lebenswelt aufzeigen. Dabei darf es ruhig Spaß machen, da ist der Amerikaner mit den Wurzeln in der E-Musik des Barock offen. Es soll auch albern sein, zum Lachen animieren und auf leichte Art Geschichte vermitteln. Dennoch gibt es einen ernsthaften Roten Faden in diesem biographischen Ablauf, nämlich die Frage nach dem musikalischen Genie: „Ist Genialität erlernbar oder muss man als Genie geboren sein?“ formuliert Thomas als durchaus der eigenen Biographie entlehnte Überlegung.
Zuerst einmal gab der Bewunderer Haydns zu, dass nicht alles das Etikett „geniale Komposition“ trägt, was der österreichische Komponist geschaffen hat. Kurz angespielt ist manches als „Instant-Sonate“ erkennbar – „einige Läufe, einige Akkorde, dazu Wasser und ab in die Mikrowelle - fertig“. Aber der Pianist spielte auch anderes, den Haydn nämlich, der nicht nur seine Zeitgenossen unterhielt, sondern bei seinen Kollegen Hochachtung weckte und ganze Generationen von Musikern in Europa beeinflusste. Dieser Weg von der Instant-Sonate zum Meisterwerk, die schier unerschöpfliche Kreativität des „Papa Haydn“ darf seine Zeit der Massenproduktion im Dienste der Fürsten Esterházy nicht verleugnen.

Eine neue Sonate zum Frühstück, etwas Kammermusik zum Essen, dazu 100 Opernaufführungen im Jahr – unfassbar, was der musikverrückte Fürst von seinem Hofkapellmeister verlangte. Natürlich hatte der Komponist auch seine Musen. Thomas versuchte die ausdrucksstärksten Adagios mit empfindsamem Spiel in diese emotionalen Begegnungen einzubetten, eher romantisch Stimmungen als Impetus des Kompositeurs zu deuten.
Das sei „genial und originell, echter Schöpfergeist“ im Umgang mit der Sprache der Musik. Eine Sprache, die überall verstanden wird, auch im vergnügungssüchtigen London: „Die ganze Welt kennt meine Sprache“, sagt der sprachenunkundige Haydn. Und Thomas ergänzt für sich als Ziel, „diese Sprache zu studieren“.
Daniela Tiggemann
Mitarbeiter Nr. 282

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Oct 09 2009

My Appearance in Barneveld: Article in Dutch

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Haydn disguised as Handel

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Dec 17 2008

Ten Myths of Creativity

Does the word creativity raise images of half-crazed geniuses who cut off their ears, paint masterpieces, party like mad and die of drug overdoses? These stereotypes may make good movie plots, but do they correspond to reality? Is this really what creativity is like? Let’s examine some of the myths. Continued…

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Oct 26 2008

Tears of Laughter

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Below are some comments about the performance of Handel’s Duels at the Handel House in Halle on September 28, 2008.

When we talk about your concert, we can’t help gushing. When you combine good music with such charm and knowledge, then you can be certain the public will buy it. I’ll say it again: it was an experience. Who else could manage to use classical music to bring tears of laughter to listeners?

Dorothea Kölhler

Director of the Halle Kammerchor Cantamus

Former Director of the Stadtsingechor Halle

The last and a very happy event was the Sunday Matinee with Geoffrey Thomas. He performed the “Handel’s Duels” play from his “Theater of Music”, a one man with a harpsichord and a clavichord show. Geoffrey talked about Handel’s life, impersonating various figures with rapidly changing costumes, and he would illustrate the events with musical pieces. The audience went delirious when he took on the roles of the Cuzzoni and Faustina, Handel’s two prima donnas, and their rivalry was aptly depicted in the Presto from the d-minor Suite. The subsequent Sarabande from the g-minor Suite was Geoffrey’s illustration of the Cuzzoni singing, and one suddenly understood that actually this dance piece was composed as an aria. The combination of lightness and humour with music made the performance a fitting end to an event that had given us concerts from some of the world’s greatest masters of the clavichord, and I don’t spread my praise loosely.

Michael Zapf

Former President of the German Clavichord Society

You brought us great pleasure with your Handel programm, many thanks once again.

Lothar Bemmen

President of the German Clavichord Society 

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